Rede zum Zapfenstreich

Sehr geehrte Frau Ministerin Ina Schnarrenbach,
sehr geehrte Frau Lantagsvizepräsidentin Carina Gödecke,
sehr geehrte Herr Oberbürgermeister Thomas Eiskirch,
meine Damen und Herren,
liebe Freunde des Maiabendfestes,
ohne Mut und Entschlossenheit kann man in großen Dingen nie etwas tun, denn Gefahren gibt es überall.
Mit diesem Spruch von Carl von Clausewitz möchte ich mich heute von Ihnen als Vorsitzender der Maiabendgesellschaft verabschieden.

Wie heißt es so schön in einem Lied von
Sarah Brightman & Andrea Bocelli,

„It’s time I say good by“

Nach fast 20-järiger Vorstandsarbeit denke ich, ist es an der Zeit, dieses nicht immer leichte Amt in jüngere Hände zu legen.
Während meiner Zeit als Vorsitzender dieser Gesellschaft habe ich viel an Erfahrungen sammeln können, positive wie aber auch negative.
Im Nachhinein bin ich jedoch zu der Feststellung gekommen, dass es ein schöner Zeitabschnitt in meinem Leben war, den ich auch nicht missen möchte.
Es hat mir Spaß und Freude bereitet zum Wohle der Gesellschaft tätig gewesen zu sein. Aber auch deshalb, so glaube ich, weil wir auf eine positive Bilanz der letzten Jahre verweisen können.
Gestatten Sie mir, dass ich von dem Vielen was wir in dieser Zeit erreicht haben, heute nochmals drei Punkte nenne, die mir persönlich sehr wichtig waren und sind.

  1. Aufstellung einer symbolischen Beckporte.
  2. Umgestaltung des Maiabendfestes, trotz Einwände aus den eigenen Reihen, zu einem Volksfest auf dem Boulevard dank Ihrer Unterstützung. Dafür möchte ich mich, meine Damen und Herren ausdrücklich bei Ihnen heute bedanken. Sie haben uns durch Ihre Anwesenheit die Kraft und Stärke vermittelt die wir benötigen um so ein Fest jedes Jahr stattfinden zu lassen.
  3. Aufnahme der Gesellschaft in das immaterielle Kulturerbe des Landes NRW.
    Für mich persönlich ist das einer der wichtigsten Punkte. Es ist eine Anerkennung und Auszeichnung für geleistete Arbeit in der Gesellschaft, wie aber auch für die Stadt Bochum, die so ein Kulturerbe als erste Stadt im Ruhrgebiet für sich verbuchen kann.

All diese Arbeiten in den letzten Jahren sind nicht nur einer Person anzurechnen, sondern dazu gehört ein Stab mit dem man gut zusammen arbeiten, auf den man sich verlassen bzw. dem man vertrauen kann.
Deshalb gilt der Dank meinen Vorstandskollegen, es war eine schöne und gute Zusammenarbeit mit euch, danke.
Veränderungen wird es immer wieder geben, schon alleine durch die heranwachsende Jugend, die ihre Ideen einbringt, um eventuell das Fest neu oder anders zu gestalten. Das muss auch so sein, ein solches Heimatfest muss mit Leben erfüllt werden um es auch in der Neuzeit am Leben zu erhalten. Ab­schneiden müssen wir die alten Zöpfe, die aufgrund Jahr­zehnten Gebrauchs, mittlerweile Brauchtum geworden sind aber mit der ureigenen Tradition des Maiabendfestes nichts zu tun haben.
Zum Schluss möchte ich sie meine Damen und Herren bitten, geben sie dem neuen Vorsitzenden, der im Mai gewählt wird, die gleiche Chance, die sie auch mir gewährt haben.
Ich wünsche nun ihnen ein schönes und fröhliches Maiabendfest.

Blau – Weiß
Karl-Heinz Böke
1. Vorsitzende